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Herzlich Willkommen beim Pongü Verlag!

 

Wer sind wir?

Unter dem Label “Pongü Verlag”, einem Imprint der Pongü Text & Design GmbH, veröffentlichen wir unsere Bücher.

Wir, das sind Isa Day und Nicolas Wydmer.

Wir sind beide sogenannte “Indies” oder “Selfpublisher”.

 

Nicolas Wydmer

Nik macht alles selbst, vom Schreiben über das Korrekturlesen und Aufbereiten eines Buches inklusive Titelbild.

Isa Day

Ich — Isa — mache ebenfalls alles selbst mit Ausnahme meiner Titelbilder. Für diese habe ich eine wunderbare Grafikerin gefunden, die meine Träume in die Realität umsetzt.

Die Organisation unter einem Verlagslabel bringt uns verschiedene Vorteile wie z.B. die genaue Kontrolle unserer Ausgaben, denn wir können noch lange nicht vom Schreiben leben.

Auch fallen manche Pauschalgebühren wie der Eintrag im Verzeichnis lieferbarer Bücher (den wir uns seit der Anhebung der Gebühren 2017 trotzdem nicht mehr leisten können) nur einmal statt für jeden von uns an.

Häufig gestellte Fragen

Wo sind unsere Bücher erhältlich?

Unser wichtigster Veröffentlichungspartner ist Amazon. Dort sind unsere Bücher als eBooks und Taschenbücher erhältlich.

  • Isa veröffentlicht derzeit exklusiv auf Amazon, um vom KindleUnlimited-Programm zu profitieren.
  • Nick veröffentlicht über Amazon und zusätzlich Neobooks, so dass seine Bücher auch für das Tolino-System erhältlich sind.

Wenn Ihr uns unterstützen möchtet, helft Ihr uns am meisten, wenn Ihr unsere eBooks und Taschenbücher über die Links auf unseren Websites direkt bei Amazon kauft. Dann verdienen wir am meisten und haben auch Zeit, um neue Bücher zu schreiben.

Der stationäre Buchhandel

Immer wieder werden wir gefragt, ob unsere Taschenbücher auch über den Buchhandel erhältlich sind.

  • In Deutschland war und ist es für uns nicht möglich, den Buchhandel zu beliefern.
  • In der Schweiz haben wir es ausprobiert mit dem Fazit, dass wir unsere Bücher sehr teuer anbieten müssen, sehr viel Zeit für die Administration benötigen und am Ende nichts damit verdienen (und auch keine Zeit mehr haben, um neue Bücher zu schreiben).

Auch müssten wir, um den Buchhandel zu beliefern, ein Lager für unsere Bücher betreiben, was zusätzliche Kosten mit sich bringt und Geld verschlingt, das wir nicht haben.

Wir haben deshalb das Experiment “Verkauf über den Schweizer Buchhandel” per Anfang März 2018 beendet.

Verlagsbestellungen

Für Bestellungen direkt bei uns gilt das Gleiche wie für den Vertrieb über den Buchhandel: Wir müssten ein Lager betreiben, was wir nicht können.

Deshalb können wir leider keine Bestellungen direkt bei uns anbieten (was uns sehr leid tut).

Weshalb unterstützt Ihr die “böse” Amazon?

Amazon-Bashing ist ja seit längerem in, und jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung. Nachfolgend möchten wir kurz unseren Standpunkt darlegen:

Für uns als Indies ist Amazon ein sehr wertvoller Partner. Stellen wir unsere eBooks und (neu seit 2017) unsere Taschenbücher auf dieser Plattform ein, sind sie auf einen Klick weltweit erhältlich. Das heisst, unsere Freunde in Singapur können unser neustes Werk genauso problemlos kaufen wie die Familie ums Eck.

Die Plattform funktioniert immer noch mehrheitlich nach Leistung, auch wenn es nicht mehr ganz so egalitär zugeht wie früher: Wer ein gutes Buch schreibt und es gut vermarktet, steht oben in den Verkaufsrängen.

Als Vergleich zum vorigen Punkt: Die Tolino-Plattform (die sich ja recht vergleichbar zu Amazon anhört) gehört den Buchhandlungen. Sie tun alles, um Indies aus den Bestsellerlisten draussen zu halten. Um als Indie dort Erfolg zu haben, musst Du so viel verkaufen, dass sie dich nicht mehr ignorieren können.

Amazon gibt uns sehr faire Tantiemen:

  • Bei einem eBook, das mindestens EUR 2.99 kostet, gibt sie uns 70% an Tantiemen ab, abzüglich ca. EUR 0.06 für die Übermittlung.
  • Kostet das eBook weniger, erhalten wir immer noch 35%, abzüglich Übermittlungsgebühr.
  • Bei den Taschenbüchern berechnen sich die Tantiemen wie folgt: 60% Verkaufspreises, minus Druckkosten, anfallende Steuern und Einbehaltungen. Bieten wir unsere Bücher zu einem konkurrenzfähigen Preis an, verdienen wir zwei bis drei Euro pro verkauftem Exemplar (vergleiche dazu auch die Ausführungen zum Verdienst eines Verlagsautors weiter unten).

Sämtliche Tantiemen sind für uns netto. Über ihren Anteil trägt Amazon den Unterhalt des Produktkatalogs, die gesamte Verkaufsabwicklung und Rechnungsstellung, den Versand und das Qualitätsmanagement und muss dabei auch noch etwas verdienen.

Da wir den gesamten Verkaufsprozess  zu Amazon outsourcen können, haben wir Zeit zum Schreiben neuer Bücher.

Und die armen Buchhandlungen?

Das ist ein berechtigter Einwand, der aber nicht ganz so einfach ist, wie es scheint. Wir könnten zurückfragen: Und die armen Verlagsautoren und Verlage?

Wir haben Euch oben unseren Verdienst als Indies über Amazon offengelegt. Wie sieht es im Gegenzug für einen Verlagsautor aus?

Nehmen wir an, ein Verlagsautor hat ein Taschenbuch geschrieben, das 10 Euro ohne Mehrwertsteuer kostet. Von diesen 10 Euro:

  • gehen zwischen 40 bis 50 Prozent (= 4 bis 5 Euro) an den Buchhandel und ggf. die Zwischenhändler (Barsortiment)
  • 6 bis 10 Prozent (0.6 bis 1 EUR) erhält der Autor
  • die restlichen Prozent, die zwischen 40 und 54 Prozent ausfallen, bleiben beim Verlag. Über diesen Anteil trägt der Verlag z.B. die Druck- und Lagerkosten, den VLB-Eintrag und manchmal auch die Porti.

Wir sind kein besonderer Freund der althergebrachten und entsprechend verfilzten Strukturen des Buchhandels, aber in dieser Rechnung gibt es eigentlich keine Gewinner.

  • Der Autor schreibt manchmal Monate oder Jahre an einem Buch und verdient am Ende fast nichts (ausser es gibt vor dem Taschenbuch zuerst ein Hardcover und das Buch wird ein Bestseller; dann sind immer noch Märchen möglich).
  • Der Verlag hat hohe Druckkosten (für ein Taschenbuch meist 3 bis 4 Euro bei einer moderaten Auflage und Druck bei einem seriösen Partner) und kann das Taschenbuch trotzdem nicht zu einem beliebig hohen Preis anbieten, weil die Kunden es dann nicht kaufen.
  • Der Buchhandel setzt möglicherweise viel Zeit ein, um für einen Kunden ein Buch zu beschaffen. Da springt auch kein besonders hoher Verdienst heraus.

Dies erklärt einerseits, weshalb etablierte Verlage und entsprechend der Buchhandel die eBooks bekannter Autoren so teuer verkaufen. In diesem Bereich ist zum ersten Mal seit langer Zeit wieder richtig Geld zu machen (insofern der Kunde die Preise akzeptiert).

Gleichzeitig wird so auch klar, weshalb Amazon das System überhaupt angreifen kann. Es ist sehr ineffizient, verfilzt und füttert leider auch Schmarotzer durch, die niemand mag (und diese Schmarotzer sind weder die Autoren, noch die Verlage, noch die kleine Buchhandlung um die Ecke).

Wir möchten Euch deshalb einen Kompromiss vorschlagen: Kommt doch für die Bücher von uns Indies zu Amazon und geht für die Bücher von Verlagsautoren in Eure Lieblingsbuchhandlung. So könnt Ihr von zwei Welten profitieren und wir haben alle etwas davon.